Maltherapie-Ausbildung mit integrativem Ansatz

Wo Worte oft nicht ausreichen ist Farbe eine Brücke zum Empfindungsleben, weckt Gefühlsqualitäten und schafft Ausdrucksmöglichkeit. Innere Bilder zu bestimmten Lebensereignissen und -zeiträumen können Raum finden. Eventuelle Ursachen für Krisen können deutlich gemacht, wesentliche Erkenntnisse gefunden, Stimmungen verwandelt werden.

Der Klient kann Erlebtes seelisch verarbeiten und loslassen, aus zu viel Druck wieder in seinen individuellen Lebensfluss kommen, seinen eigenen Rhythmus und seine Harmonie zu sich selbst und der Umwelt wiederfinden. Er kann aus Anspannung zur Entspannung gelangen, …  .

Individuell und nachhaltig zeigt sich die seit Jahren in der Praxis angewandte und bewährte Maltherapie. Die Ausbildung enthält als Kompakt-Angebot sämtliche Aspekte die für die Arbeit mit Menschen im Praxisalltag benötigt werden.

Der integrative Ansatz geht davon aus, dass die Einzigartigkeit eines jeden Menschen, seine individuelle Biographie und Lebenssituation erfordern, einen dieser Individualität entsprechenden Therapieansatz und therapeutischen Weg zu entwickeln. Ein Weg der sich jederzeit flexibel am therapeutischen Fortschritt orientiert, der Körper, Seele, Geist und Lebenskräfte sowie das Umfeld des Menschen in die Betrachtung mit einbezieht.

 

Einsatzmöglichkeiten

Angst- und Panikstörungen, Essproblematiken, Suchtprobleme, leichte depressive Verstimmungen, Begleitung bei schweren Krankheiten, Schocks, Beziehungsprobleme, Trennungen, Trauerbewältigung, Selbstwert- und Selbstbewusstseinsentwicklung, Identitätssuche, …

vor allem in der Arbeit mit Kindern hat sich die Maltherapie in der Praxis sehr bewährt

Ziel

Die Erarbeitung einer interaktiven maltherapeutischen Prozessführung, die sich individuell am Klienten orientiert.

Inhalte der Ausbildung

Schulung der Selbsterfahrungs- und Selbstreflexionsmöglichkeiten

  • Klientenzentrierte Grundhaltung, Empathie und Respekt dem Klienten gegenüber Wahrnehmung des Klienten auf verschiedenen Ebenen (zuhörend, bewegend, malend), Bildwahrnehmung
  • Grundhaltung der ganzheitlichen Betrachtung der Individualität des Klienten
  • Der Klient auf seinem Weg innerhalb seiner Biographie mit seiner Problematik und seinen Ressourcen
  • Stärkung und Vertiefung des eigenen therapeutischen Potenzials

Vermittlung des theoretischen Grundwissens zu Maltherapie und Malprozess

Schulung der therapeutischen Kompetenz

  • Anamnese, Diagnostik, Krankheitsbilder nach ICD10, Malprozess und Gesprächsführung

Lebensgesetzmäßigkeiten bilden die Brücke von der Diagnose zum Bild

  • die Aufnahme und Verarbeitung von Lebenseindrücken, Wechsel zwischen An- und Entspannung, Lebensdynamik, ständige Wiederholung in Lebensmustern, Suche nach einer neuen Harmonie …

Vorstellung von Fallbeispielen aus der Praxis …

Die Vermittlung des Einsatzes vielfältiger, praxisfundierter Mal-Methoden

  • Ausdrucks-/Stimmungsbild, Farbgespräche, Farben einzeln und begleitet angewandt, Malen für den Klienten
  • Malen bei Schock
  • die Bearbeitung von Lebensabschnitten
  • die weibliche und die männliche Seite im Malen
  • die biographische Lebenslinie
  • Malabfolgen, z.B. Einsatz verschiedener Pinselstärken, Farben zoomen, z.B. das Schwarz, Malen mit Kindern, Malen und Bewegung, die Entwicklung individueller Malthemen

Intensive Praxisarbeit

  • an eigenen biografischen Themen und Fallbeispielen und Führen des maltherapeutischen interaktiven Prozesses, incl. Anamnese und Diagnosefindung

 

 

In der Ausbildung enthalten

1 Intervisionstermin je Teilnehmer und Unterstützung auf dem Weg in die eigene Praxis …

Jedes Ausbildungswochenende befähigt das Gelernte direkt in der Praxis umzusetzen!

Die Zeit zwischen den Terminen soll für eine praktische Arbeit genutzt werden die direkt mit der Dozentin und/oder an den Ausbildungswochenenden besprochen werden kann.

 

Im Fokus der Ausbildung steht die therap. Arbeit, künstlerisches Talent ist daher nicht erforderlich.

Im Hinblick auf eine Qualitätssicherung ist die Teilnehmerzahl begrenzt – Kleingruppen max. 8 Tn.

 

Termine  …      

27/28. Febr. 2021 –   01./02. Mai 2021  –  05./06.Juni 2021   –  11./12. Sept. 2021  –  06./07. Nov. 2021  –

22./23. Jan. 2022  –   05./06. März 2022  –  07./08. Mai 2022  –   23./24. Juli 2022    –  10./11. Sept. 2022  –

26./27. Nov. 2022  –  28./29. Jan.  2023  –  25./26. März 2023

 

Kosten         26 x 110,– € monatlich,  incl. Materialien und Imbiss

                         2.860,– €

 

Abschluss   Zertifikat

Die Ausbildung erfüllt die Kriterien der Gesundheitsämter, für die Voraussetzung zur Prüfungszulassung:

  • Dauer 2 Jahre
  • Selbsterfahrung
  • Diagnostisches Arbeiten
  • Supervision
  • breite Anwendbarkeit der Therapie
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